Die neue Ansicht-Karte







    Hier ist Platz für deine Idee:


    Was sagen deine Eltern über die ehemalige DDR? Was war gut, was war schlechter? Was wünschen sie sich heute? Schreibe hier den Text hin, der auf die Vorderseite der Karte gedruckt werden soll:

    Und was ist deine Meinung dazu? Schreibe hier den Text hin, der auf die Rückseite der Karte gedruckt werden soll:


     

    Eure Vorschläge


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    Meine Eltern sagen:

    In der DDR konnten wir nicht in Freiheit leben.

    Ich will keine Freiheit ...

    Text für die Rückseite: Ich will keine Freiheit ... in der der Stärkere sich alles nehmen kann. Ich will mehr Gerechtigkeit untereinander.

    Frank K., Thüringen

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    Meine Eltern sagen:

    Jedes Kind hatte einen Platz im Kindergarten.

    Ich bin selbst Mutti ...

    Text für die Rückseite: Ich bin selbst Mutti ... und bin in der Schwangerschaft los, um einen Kindergartenplatz auf internen Listen zu bekommen. In Leipzig wartet man zum Teil zwei Jahre.

    K. Edel (31 J), Markkleeberg

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    Mein Vater sagt:

    Die Bürger der DDR haben ihre Geschichte gegen Westprodukte getauscht.

    Ich mag Westcola ...

    Text für die Rückseite: Ich mag Westcola ... und auch rote Brause. Ich kenne auch viele DDR-Geschichten meiner Eltern. Ich glaube ihr Alltag war noch okay, aber ihr Staat war brutal gegen Menschen die anders dachten. Ich will nichts umtauschen.

    Marion, Jena

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    Meine Mutter sagt:

    In der DDR musste frau sich nicht zwischen Kindern und Berufstätigkeit entscheiden.

    Ich will wählen können ...

    Text für die Karten-Rückseite: Ich will wählen können ... und möchte in Vollzeit für meine Kinder da sein.

    Susanne, Cottbus

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    Mein Vater und meine Mutter sagen:

    40 Jahre sind wir Ostdeutschen vom DDR-Apparat bevormundet worden, mussten Rede und Antwort stehen, ohne uns wehren zu dürfen.

    Ich will nicht länger mundtot sein …

    Text für die Rückseite: Ich will nicht länger mundtot sein … ich habe so viel Positives zu sagen. Doch bis heute sprechen wir eine Sprache, die uns selbst, unsere Kinder und andere kleinmacht. In unserer Sprache fehlt der Selbstschutz. Für unsere friedliche gesamtdeutsche Zukunft, unser Zusammenwachsen, um unsere Altlasten endlich loszuwerden, müssen wir eine positive wertschätzende Sprache lernen, an jedem Wochentag!

    Jana, Sachsen

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    Meine Eltern hatten West-Verwandte,

    zu denen sie Kontakt hielten. Sie bewahrten sich ihr freiheitliches Denken trotz Mauer und freuten sich über deren Fall.

    Ich war neugierig ...

    Text für die Rückseite: Ich war neugierig ... und bin in den Westen gegangen, habe dort geheiratet und ein Kind bekommen. Die Beziehung ging in die Brüche, ich bin in den Osten heimgekehrt und habe hier einen neuen Partner gefunden: unter Ossis versteht man sich besser.

    Lale, Berlin

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    Mein Vater sagt:

    In den Betrieben der DDR gab es mehr Gemeinsamkeit und weniger Karrieredenken. Heute arbeitet jeder gegen jeden.

    Ich mag Teamarbeit...

    Text für die Karten-Rückseite: Ich mag Teamarbeit ... aber ich will auch meine Ideen umsetzen. Manchmal geht das eben besser alleine.

    Lukas, Dresden

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    Meine Eltern sagen:

    In der DDR war kein Platz für Träume. Alle mussten funktionieren.

    Ich will Freiräume ...

    Text für die Karten-Rückseite: Ich will Freiräume ... für meine Ideen und für meine Lebensplanung. Klar übernehme ich dann dafür Verantwortung und manchmal muss ich auch nur funktionieren, aber dann freiwillig!!

    Ina B., Eisenach